Notarkosten beim Übertragen einer Grundschuld



Notarkosten beim Übertragen einer GrundschuldEine Grundschuld kann neu eingetragen, abgetreten und gelöscht werden, diese Vorgänge sind notariell zu beurkunden. Dabei entspricht nicht in jedem Fall die Höhe der Grundschuld dem Kaufpreis eines Grundstückes, der darauf befindlichen Immobilie beziehungsweise dem notariellen Protokollierungsbetrag. Auch kann der Notar die unterschiedlichsten Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Eintragung, Löschung oder dem Abtreten einer Grundschuld ausführen. Das folgende Beispiel zeigt auf, wie sich die Gebühren zusammensetzen könnten:
  • Protokollierungsbetrag beim Notar beziehungsweise Kaufpreis der Immobilie: 150.000 Euro
  • Grundschuld einzutragen in Höhe von: 125.000 Euro
  • notarielle Beurkundung des Grundstückskaufvertrages: 708 Euro
  • Eintragung der Auflassungsvormerkung: 177 Euro
  • Grundschuldbestellung: 300 Euro mit Vollstreckungsklausel (ZVK), 150 Euro ohne ZVK
  • Eintragung der Grundschuld: 300 Euro
  • Eintragung des Eigentümers: 354 Euro
  • Löschung der Auflassungsvormerkung: in diesem Fall 0,00 Euro
  • Betreuungsgebühr des Notars: 177 Euro
  • Vollzugstätigkeiten des Notars: 177 Euro
  • Grundbuchkosten gesamt: 831 Euro
  • Notarkosten gesamt: 1.362 Euro
  • Mehrwertsteuer für Notarkosten: 258,78 Euro
  • Gesamtkosten: 2.451,78 Euro

Steuerliche Absetzbarkeit der Notarkosten für eine Grundschuldbestellung





Im privaten Bereich sind diese Kosten nirgendwo abzugsfähig (§ 12 EStG), Firmeninhaber jedoch, die eine Grundschuld für ein Betriebsgelände bestellen, können diese Kosten nach § 9 EStG als Werbungskosten absetzen, wenn sie vermieten. Bei Eigennutzung fallen sie unter die Betriebsausgaben nach § 4 EStG.



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