Notarkosten beim Wohnungskauf



Notarkosten beim WohnungskaufDer Kauf einer Wohnung wird notariell beurkundet. Darüber hinaus nimmt der Notar die Eintragung der Wohnrechte im Grundbuch vor, ist neutraler Ansprechpartner für die Vertragsparteien, klärt Fragen und berät, auch zeigt er mögliche Alternativen in Konfliktfällen auf. Zur Beratung können auch Rechtsfragen gehören, etwa darüber, welche Ansprüche gerichtlich durchsetzbar wären und ob diese daraufhin in den Vertrag gehören.

Beispiel für die Kosten beim Kauf einer Wohnung



Auch hier kann von rund 1,5 % ausgegangen werden. An diesen Notarkosten ist nicht viel zu sparen, bestenfalls Termine können zusammengefasst werden. Beispielhaft sind die Kosten so darstellbar:
  • Kaufpreis 100.000 Euro
  • Notargebühren 1,5 % = 1.500 Euro
  • Auslagenpauschale 30 Euro
  • Gesamtkosten netto 1.530 Euro
  • Mehrwertsteuer 19 % = 290,70 Euro
  • Gesamtkosten brutto 1.820,70 Euro

Sparen bei den Notargebühren





Beim Wohnungserwerb können die Käufer bestenfalls den Notartermin so gut vorbereiten, dass eine einzige Sitzung genügt und der Notar keinen zusätzlichen Aufwand betreiben muss, den er in Rechnung stellen würde (die Auslagenpauschale würde sich dadurch erhöhen).

Steuerliche Absetzbarkeit?



Beim privaten Wohnungskauf lassen sich die Notarkosten nicht steuerlich absetzen, bei einer Vermietung jedoch unter
Werbungskosten -> Vermietung/Verpachtung nach § 9 Absatz 1 EStG.
Ein privater Erwerb hingegen ist unter die Kosten der Lebensführung zu rechnen (§ 12 EStG), er ist nicht steuerlich absetzbar.



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