Notarkostenrechner



NotarkostenrechnerDer Notarkostenrechner hilft bei der Ermittlung von Notarkosten beispielsweise bei Erbschaftsangelegenheiten, Eheverträgen, dem Immobilienkauf, einer Schenkung oder der Gründung einer GmbH. Den meisten Menschen ist geläufig, dass beim Immobilienkauf ein Notarvertrag zwingend vorgeschrieben ist, weil sonst die Übertragung der Eigentumsrechte nicht erfolgt. Dass es noch viele andere Angelegenheiten gibt, die des Notars bedürfen, ist hingegen weniger bekannt. Die Kosten eines Notars richten sich prinzipiell nicht nur beim Immobilienkauf, sondern auch bei allen übrigen Angelegenheiten nach dem Gegenstandswert, doch es gibt Besonderheiten, mit denen der Notar auch erhöhte Aufwände kompensieren kann. Diese Besonderheiten sind in den Notarkostenrechner integriert.



Notarkosten bei einer Schenkung



Auch wer sein Eigentum verschenkt, muss dies notariell beurkunden lassen, wenn es sich etwa um eine Immobilie oder auch ein größeres Unternehmen handelt. Die Kosten richten sich auch hier weniger nach dem Arbeitsaufwand, sondern werden nach Geschäftswert ermittelt. Die Notare unterliegen hierbei der Kostenordnung, weshalb ein Notarkostenrechner relativ schnell und genau die infrage kommenden Gebühren ermittelt. Bei der Schenkung ist daher zu beachten:
  • Die Gebühren richten sich nach dem Geschäftswert.
  • Es gibt Einzelgebühren für Geschäftsvorgänge, die der Notar halbieren oder verdoppeln kann.
  • Die Beurkundung des Schenkungsvertrages kostet regelmäßig die doppelte Gebühr (§ 36 Absatz 2 KostO).
  • Bei 100.000 Euro Geschäftswert wird (Stand 2013) eine einfache Gebühr von 207 Euro festgesetzt.
  • Nach 136 KostO sind Dokumenten- und Auslagenpauschalen zulässig.
  • Grundstücksübertragungen kosten eine gesonderte, jeweils volle Notargebühr (§ 60 Absatz 2 KostO), bei 500.000 Euro sind dies 807 Euro.
  • Belastungen des Grundstückes werden nicht von dessen Verkehrswert für die Ermittlung der Notargebühr abgezogen.
Der Kostenrechner kann natürlich nicht auf den Cent ermitteln, was der Notar kosten wird, es ist aber eine sehr genaue Schätzung möglich. Ein seriöser Notar klärt die Mandanten zudem im Vorfeld über die anfallenden Kosten auf.

Notarkosten bei der Gründung einer GmbH



Für die Beurkundung der GmbH-Gründung wird eine doppelte Gebühr fällig, außer die Gesellschaft hat nur eine Person als Gesellschafter. Dann bleibt es bei der einfachen Gebühr. Die Gebühren richten sich nach der Höhe des Stammkapitals, bewegen sich aber regelmäßig unter 50 Euro (einfache Gebühr), wenn das Stammkapital die Mindestgrenze von 25.000 Euro nicht wesentlich übersteigt. Darin sind sogar überwachende und fördernde Tätigkeiten des Notars enthalten. Nebengebühren in geringer Höhe sind für die Erstellung einer Strukturdaten-Datei zu entrichten, die für die elektronische Anmeldung unerlässlich ist, sowie für Porto, Telefon und Schreibarbeiten. Bei einer Mustersatzung ("Musterprotokoll") können die Gesellschafter geringfügig sparen, dazu ist aber nur bei sehr kleinen Gesellschaften zu raten. Wichtige Bedingungen bei der notariellen Beurkundung einer GmbH sind:
  • Mehrpersonengesellschaften sollen möglichst die eigene Satzung vom Notar entwerfen lassen.
  • Einpersonengesellschaften können drastisch an der Gebühr sparen und auch auf die Gesellschafterversammlung verzichten, was jedoch Rechtsfragen aufwirft.
  • In der Notargebühr sind der Entwurf der Satzung und die Beratungsgebühr enthalten, ein eigener Entwurf spart also kein Geld beim Notar.




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